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#78720 Fundamentaldaten bezüglich Bitcoin

Geschrieben von ngt am 03 Mai 2016 - 23:08

Vor einem Monat hatte ich bereits den vermuteten Zusammenhang zwischen dem Bitcoin-Umsatzvolumen und der Bitcoin-Preisuntergrenze untersucht und anhand eines langfristigen Vergleichs der beiden Größen belegt.

 

Zur Wiederholung - der Zusammenhang ist dabei wie folgt:

  • Ca. 90% aller Bitcoins liegen fest (z.B. Cold Storage) und stehen nicht zur Umsatzabwicklung zur Verfügung.
     
  • Die restlichen ca. 10% („liquide Bitcoins“) werden jeweils ca. alle 5-10 Tage bewegt, d.h. ca. 1-2% Umlaufrate pro Tag.
     
  • Je höher das zu bewältigende Umsatzvolumen in US $, desto höher muss der Bitcoin-Preis sein. Dieser ergibt sich aus dem Umsatzvolumen, der Menge der liquiden Bitcoins und deren Umlaufrate.  
    Beispiel: Wenn insgesamt 15 Mio BTC im Umlauf sind, dann sind 2% von 15 Mio BTC = 300.000 BTC. Um an einem Tag 100 Mio US $ Transaktionsvolumen bewältigen zu können, muss der Preis bei 2% Umlauf pro Tag mindestens 100 Mio US $ / 300.000 BTC = 333 US $ / BTC betragen.
    Anmerkung: Anstatt 10% liquide Bitcoins und 1-2% Umlaufrate pro Tag könnte das Verhältnis auch 5% liquide Bitcoins und 2-4% Umlaufrate lauten, wichtig ist nur das Produkt der beiden Größen.
     

Das folgende Diagramm zeigt, dass sich die oben beschriebene Regel  in den vergangenen 30 Tagen klar bestätigt hat: Umsatzvolumen und Preis haben sich im Gleichschritt nach oben entwickelt - offensichtlich befinden wir uns seit längerem nahe der Preis-Untergrenze.
Für die Vergangenheit habe ich zusätzlich die Bereiche gekennzeichnet, in denen die Regel besonders interpretiert werden muss.

 

 

XGWIOVb.png

 

 

Es zeichnet sich damit ab, dass wahrscheinlich ein einfaches und verlässliches Verfahren zur Bitcoin-Preisprognose zur Verfügung steht: Solange der Preis sich in der Nähe der Untergrenze befindet und das Transaktionsvolumen wächst, kann man auch von einem etwa proportionalen Kursanstieg ausgehen.
Diesen Zusammenhang werde ich zukünftig weiter im Auge behalten.

 

Aber Vorsicht:

  1. Sollte der Markt als Ganzes die Prognoseregel als gültig akzeptieren, würden die erwarteten künftigen Preiszuwächse sofort eskomptiert und es käme zu einem kurzfristigen, starken Anstieg des Kurses – soweit nicht schlecht. Da sich anschließend der Preis aber nicht mehr nahe der Untergrenze befände, wäre die weitere Preisentwicklung kaum noch vorherzusagen, außer dass natürlich die Untergrenze bei einem späteren Preisrückgang weiterhin nicht unterschritten werden könnte.
    Das Gleiche könnte auch bei einem Hype aus einem anderem Grund passieren, etwa im Zusammenhang mit dem Halving.
     
  2. Zur Erinnerung: Es sind jederzeit unvorhergesehene Ereignisse möglich, die jede Regel außer Kraft setzen, z.B. Satoshi Nakamoto verkauft plötzlich alle seine Coins oder der Bitcoin wird in den USA für illegal erklärt. Dann helfen nur noch die Kryptogötter.

     

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#55420 Prognose

Geschrieben von Gast am 13 Januar 2015 - 13:50

Herrlich. Da schreibt man mal wieder, wie sich der Markt möglicherweise entwickelt und all die Damen hier fühlen sich aufs Kleid getreten, labern von "keine Ahnung", "Gerüchte" und wundern sich dann, wenn man Konter gibt.

 

Mei, das ist ein Forum. Hier tummeln sich unterschiedliche Meinungen.

 

Aber mir wird's auch zu blöd. Ich muss ja nicht meine Sicht der Dinge teilen, wenn's ohnehin hier keinen interessiert.

 

Deshalb ein Vorschlag zur Güte: Wenn ich bleiben soll, dann einfach diesen Beitrag liken. Gibt es bis heute Abend nicht wenigstens fünf Likes, werde ich das Forum verlassen.

 

Dann herrscht ein bisschen mehr Frieden. 


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#71634 Prognose

Geschrieben von Gärtner am 05 November 2015 - 17:11

Wenn das mit der Flüchtlingsinvasion so weitergeht, dann gehört der Glaube bald in die Moschee.

 

Aber "hallo", das hier ist ein Forum für PROGNOSE zum Thema Bitcoin Kurs. Für Pegida möchte ich hier keine Werbung sehen beim nächsten mal werde ich den Moderator verständigen. Invasion so ein "dummes" Gerede. Kannst dir sparen und unter deinesgleichen zum besten geben. Sorry das mußte sein, entschuldige bitte wenn ich dich persönlich angehe aber das kann ich so nicht "stehen lassen". 


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#70441 Fundamentaldaten bezüglich Bitcoin

Geschrieben von ngt am 15 Oktober 2015 - 20:31

Bitcoin-Preisanalyse

 

Eine der besonders interessanten Eigenschaften des Bitcoin besteht darin, dass seine strikt begrenzte Verfügbarkeit Vorhersagen ermöglicht, die sich bei anderen Anlageklassen wie Rohstoffen oder Aktien nicht treffen lassen.

Während des bisherigen Bitcoin-Daseins herrschten meist sehr turbulente Umstände. Erst in den letzten 12 Monaten haben sich das Getöse und der Pulverdampf  ein wenig verzogen, so dass nun die beim Bitcoin gültigen Marktgesetze unter annähernd „regulären“ Bedingungen studiert werden können.

Besonders interessant ist dabei natürlich der Bitcoin-Kurs. Während es für den Preis bei entsprechender Nachfrage keine Grenze nach oben gibt, gilt dieses nach unten hin nicht. Abhängig von der in Umlauf befindlichen und zum Werttransport eingesetzten Bitcoin-Menge existiert eine feste Preisuntergrenze, die nicht unterschritten werden kann. In diesem Beitrag wird untersucht, wie diese Untergrenze berechnet werden kann und welche Aussagen sich daraus ableiten lassen. 

 

Zunächst einige Definitionen:
 

Illiquide Bitcoins
Dies ist der Anteil aller Bitcoins, der nicht für den Zahlungsverkehr zur Verfügung steht. Gründe dafür können z.B. sein:

  • Die Bitcoins sind verloren, d.h. ihre Primärschlüssel sind nicht oder nicht mehr bekannt
  • Sie sind langfristig festgelegt (z.B. in Cold Storage-Adressen oder in den Cold Wallets von Bitcoin-Börsen)

Liquide Bitcoins
Dieser Anteil der Bitcoins befindet sich im regelmäßigen Umlauf und bestreitet den Bitcoin-Währungskreislauf.

Natürlich ist die Grenze zwischen liquiden und illiquiden Bitcoins nicht fest und kann je nach Marktlage schwanken.
Beispielsweise könnte sich der Anteil der illiquiden Bitcoins vergrößern, wenn Bitcoins als Mittel zur Wertaufbewahrung an Popularität gewinnen. Umgekehrt könnte der Anteil der liquiden Bitcoins steigen, wenn durch einen steigenden Preis illiquide Bitcoins wieder „verflüssigt“ werden.

Es gilt aber stets: Illiquide Bitcoins + liquide Bitcoins = alle Bitcoins.

 

Velocity
Die Velocity beschreibt die Geschwindigkeit, mit der eine Währung umgeschlagen wird. Eine Velocity von z.B. 0,05 besagt, dass jeden Tag 5% aller Währungseinheiten bewegt werden. Anders ausgedrückt: Jede Währungseinheit wird im Schnitt alle 20 Tage einmal genutzt.  

 

Es werden folgende Annahmen getroffen:

  • Anteil der liquiden Bitcoins = 10%, d.h. Anteil der illiquiden Bitcoins = 90%
  • Velocity der liquiden Bitcoins = 0,25, d.h. ein liquider Bitcoin bewegt sich etwa alle vier Tage.
  • Velocity der illiquiden Bitcoins = 0,00, d.h. ein illiquider Bitcoin bewegt sich niemals.

Damit ist die Velocity der Gesamtheit aller Bitcoins = 0,25 x 10% + 0,00 x 90% = 0,025, d.h. im Schnitt bewegt sich ein beliebiger Bitcoin alle 40 Tage.

 

Zur Begründung der gewählten Werte siehe weiter unten.

 

Was immer an einem bestimmten Tag an Werttransfers (in US$ ausgedrückt) über das Bitcoin-Netzwerk abgewickelt wird, muss auf die liquiden Bitcoins zurückgreifen. Dies drückt die folgende Ungleichung aus:

 

BLx P  >= V

 

Dabei ist BL die Menge der liquiden Bitcoins, P der aktuelle Preis in US$ und V das Volumen des Werttransfers in US$, jeweils an einem bestimmten Tag.
Sollte BLx P einmal zu klein sein, steigt durch Nachkaufen der Preis soweit, dass das Volumen V abgedeckt werden kann.

 

Mit Division beider Seiten der obigen Ungleichung durch BL erhält man:

 

P  >= V / BL

 

Dies beschreibt die bereits zuvor erwähnte Preisuntergrenze. Mit anderen Worten: Je höher das Umsatzvolumen und je geringer die Menge der liquiden Bitcoins, desto höher der Bitcoin-Mindestpreis.

Diesen Zusammenhang zeigen die beiden folgenden Tabellen.

 

Die erste Tabelle stellt das historische Bitcoin-Transaktionsvolumen (US$ pro Tag) im Zeitablauf dar:

 

VESrF1R.png

 

In der zweiten Tabelle zeigt der rote Graph den historischen Bitcoin-Preis [US$].
Der grüne Graph entspricht dem Mindestpreis P gemäß der oben beschriebenen Ungleichung.  
 

DfsG61y.png

 

Am Verlauf der beiden Graphen lassen sich folgende interessante Beobachtungen machen:

  • Erwartungsgemäß verläuft der berechnete Mindestpreis fast immer unterhalb des tatsächlichen Preises. Es gibt jedoch Ausnahmen, z.B. gegen Ende 2011 und im März 2014. In beiden Fällen wurden offensichtlich deutlich mehr Bitcoins bewegt als in unseren Annahmen unterstellt. Im zweiten Fall ist dies klar nachvollziehbar, da zu jener Zeit der Bankrott von Mt. Gox stattfand.
  • Die Zeiträume spekulativer Überhitzung werden als diejenigen Bereiche sichtbar, in denen ein besonders großer Abstand zwischen dem Mindestpreis und dem tatsächlichen Preis besteht. Dies gilt insbesondere für das Jahr 2014.
  • Der tatsächliche Preis bleibt bisher fast immer deutlich über dem Mindestpreis. Das kann bedeuten, dass die Parameter zur Mindestpreis-Berechnung zu vorsichtig gewählt wurden (Velocity zu hoch und/oder Anteil der liquiden Bitcoins zu hoch). Möglicherweise ist aber auch der bisherige Spekulationszuschlag auf den Mindestpreis noch nicht ganz verschwunden. Einstweilen bleibe ich daher lieber bei den konservativen Werten.  
  • Ab Juni 2015 beginnt durch das zunehmende Bitcoin-Umsatzvolumen (in US$) ein entsprechender Anstieg des Mindestpreises. Zum Oktober 2015 hin nähert sich der Mindestpreis zunehmend dem tatsächlichen Preis an und verursacht vermutlich den derzeit zu beobachtenden Aufwärtstrend.

Wir müssen uns aber nicht darauf beschränken, die Vergangenheit zu analysieren, sondern können auch versuchen, einen Blick in die Zukunft zu werfen.

 

Beispielsweise könnte das Bitcoin-Transaktionsvolumen pro Tag (in US$) bis Ende 2017 auf etwa 170 Mio US$ ansteigen, sich also gegenüber dem derzeitigen Wert etwa verdreifachen.
Dies wäre das gleiche prozentuale Wachstum wie zwischen Oktober 2013 und Oktober 2015. Bei allem, was derzeit an Bitcoin-Startups ins Rennen geht, erscheint diese Vorhersage nicht allzu gewagt.
Der zugehörige Graph würde dann ungefähr den im folgenden Diagramm gezeigten gepunkteten Verlauf nehmen:

 

vFMVjUs.png

 

Wenden wir auf diese Vorhersage wieder die Mindestpreisformel an, erhalten wir das nächste Diagramm:

 

fiEQKEP.png

 

Die grüne gepunktete Linie ist dabei der aus der Volumenprognose ermittelte Mindestpreis.
Die rote gepunktete Linie stellt den erwarteten tatsächlichen Preis dar, berechnet durch einen 50%-Spekulationsaufschlag auf den Mindestpreis.

 

Folgerungen:

  • Als Prognose erhalten wir einen Kursanstieg bis auf ca. 600 US$ zum Ende 2017. Ausgehend vom derzeitigen Bitcoin-Preis von ca. 250 US$ entspricht das etwa 50% jährlicher Rendite. Für eine (noch) hochriskante Anlage wie Bitcoins ist das angemessen. Der Bitcoin erscheint derzeit also fair bewertet.
  • In Zukunft können wir Phasen spekulativer Überhitzung durch einen hohen Abstand zwischen Mindestpreis und tatsächlichem Preis erkennen. Sofern keine grundsätzliche Änderung der Rahmenbedingungen eingetreten ist (dauerhaft geringere Velocity, dauerhaft geringerer Anteil liquider Bitcoins), entspricht dies einem Short-Signal.
  • Alles, was mehr Umsatzvolumen auf die Bitcoin-Blockchain bringt, treibt den Kurs.
    Kennen wir das zusätzliche Volumen, können wir den Anstieg des Mindestpreises berechnen und damit den Kursverlauf besser vorhersehen.

 

Anmerkung: Alle verwendeten Basisdaten stammen von www.blockchain.info.

 

Mögliche Fehlerquellen

 

In diesem Abschnitt sollen potenzielle Fehlerquellen benannt werden, die die Gültigkeit der verwendeten Methode möglicherweise einschränken.

  • Die Werte für den Anteil liquider Bitcoins (10%) und für deren Velocity (25%) könnten falsch sein oder sich häufig ändern.
    Folgende Daten stützen jedoch die gewählten Zahlen:
    In diesem Post von John Ratcliff erscheint u.a. das folgende Diagramm:

wgJYNJf.png

 

John Ratcliff schreibt dazu selbst: „Here we can see that roughly 25% of all bitcoins are in motion for any three month period and between 5 and 10% in any given week“.
Mit 10% liquiden Bitcoins und einer Velocity von 25% für die liquiden Bitcoins kommen wir in unserem Modell auf 10% x 25% = 2,5% aller Bitcoins, die täglich bewegt werden, also maximal 17,5% pro Woche.
Damit wird in unserem Modell die tatsächliche für den Werttransport verfügbare  Bitcoin-Menge eher überschätzt, d.h. der Mindestpreis eher unterschätzt.

 

Das folgende Diagramm setzt das historische Bitcoin-Transaktionsvolumen (in BTC) mit den gemäß unserem Modell zum Werttransport verfügbaren 2,5% aller Bitcoins in Beziehung:


xYSp32W.png
 

Auch hier gilt, dass die tatsächlichen Transaktionsvolumina im Wesentlichen unter der theoretischen Grenze (rote Linie) bleiben.
Ausnahmen bestehen lediglich zu Zeiten besonders hoher Aktivität, z.B. Ende 2011. Hier werden in kurzer Zeit große Bitcoin-Mengen bewegt und die Annahmen zu liquiden Bitcoins und Velocity gelten vorübergehend nicht.
Insbesondere gegen Mitte 2014 wird die zum Werttransport genutzte Bitcoin-Menge vom Modell überschätzt, d.h. der Mindestpreis wird eher unterschätzt.

 

  • Der von blockchain.info angewendete Schätzalgorithmus für das Bitcoin-Transaktionsvolumen in US$ kann fehlerhaft sein und das tatsächliche Volumen systematisch unter- oder überschätzen.
     
  • Genaugenommen müsste zwischen alpha- und beta-Transaktionen unterschieden werden.

alpha-Transaktionen dienen zum Transfer von Werten zwischen verschieden Parteien, z.B. zur Bezahlung von e-Commerce-Bestellungen. Bei einer alpha-Transaktion werden Bitcoins im Umfang des zu transferierenden Wertes benötigt, d.h. je nach aktuellem Bitcoin-Preis mehr oder weniger.
alpha-Transaktionen sind daher preisbildend.
beta-Transaktionen dienen lediglich der Verwaltung vorhandener Bitcoin-Bestände. Ihr Umfang hängt nicht vom aktuellen Bitcoin-Preis ab und beeinflusst diesen umgekehrt auch nicht.
Beispiel: Ein Börsenbetreiber könnte entscheiden, dass sein Hot-Wallet jede Stunde an eine neue Adresse verlagert wird. Damit würde er ein hohes Transaktionsvolumen erzeugen, das jedoch ohne Einfluss auf den Bitcoin-Preis bleibt.

Im vorliegenden Kontext lautet die Annahme, dass der Umfang der beta-Transaktionen vernachlässigbar ist. Dies könnte jedoch falsch sein.

 

 

Disclaimer

Es besteht keine Gewähr für die Richtigkeit der Aussagen in diesem Text. Die getroffenen Annahmen oder die Schlussfolgerungen daraus können falsch sein. 
Darauf basierende Kauf- oder Verkaufsentscheidungen beinhalten hohe Risiken bis hin zum möglichen Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


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#70270 Fundamentaldaten bezüglich Bitcoin

Geschrieben von ngt am 10 Oktober 2015 - 21:36

Das nächste Reward-Halving rückt langsam näher, darum ist es vielleicht eine gute Idee, sich einen Überblick zur Lage zu verschaffen.

Das erste Diagramm zeigt den Mining-Verlauf seit dem letzten Reward-Halving, das am 28.11.2012 stattfand:

dvLbhlk.png

Am Vergleich der blauen Ist-Werte mit den orangefarbenen Soll-Werten (7.200 BTC/Tag vor dem Halving, 3.600 BTC/Tag nach dem Halving) erkennt man, dass das Mining vor allem in 2013 und 2014 schneller war als der Planwert von 10 Minuten pro Block.
Wie das möglich ist, habe ich bereits hier erklärt.

Normalerweise sollte eine Reward-Era („Belohnungs-Ära“) 4 Jahre dauern (genaugenommen einen Tag weniger wegen des zwangsläufig enthaltenen Schaltjahrs).
Das sieht man am nächsten Diagramm, in dem die gepunktete orangefarbene Linie am 28.11.2012 startet, bei einem angenommenen Mining-Ertrag von 3.600 BTC/Tag (d.h. ein Block zu 25 BTC alle 10 Minuten) genau am 27.11.2016 die 15,75 Mio BTC-Linie erreicht und damit den Übergang in die nächste Reward-Era mit 1.800 BTC pro Tag auslöst:

bQFZqu2.png

Tatsächlich wurde seit dem letzten Halving bis heute – 10.10.2015 – jedoch bereits ein Vorsprung von etwa 441.000 BTC herausgearbeitet, das ist die durchgezogene blaue Linie.
In der letzten Zeit scheint dieser Vorsprung nicht weiter zuzunehmen, so dass man den weiteren Verlauf am besten ebenfalls mit 3.600 BTC pro Tag annimmt.
Dies liefert dann ein erwartetes Ende der aktuellen Reward-Era am 27.07.2016.

www.bitcoinclock.com und www.bitcoinblockhalf.com sagen übrigens jeweils den 26.07.2016 voraus – vielleicht wird dort noch eine leicht erhöhte Mining-Rate angenommen.

@all: Zeitweise bin ich beruflich sehr eingespannt, von daher kann es schon mal zu längeren Pausen bei meinen Beiträgen kommen.
Ich finde den Bitcoin aber so spannend, dass ich das Thema auf jeden Fall gerne weiter begleiten will.
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#50763 Prognose

Geschrieben von blubblibla am 13 November 2014 - 21:37

Leute, Leute, nicht trübsal blasen! Ihr müsst nur auf die richtigen Charts gucken, dann machts wieder Spaß:

 

 

Diese entenmäßige Bitcoin-Chartanalyse (EBC) wurde gemalt von der Analüse-Ente mit Doktorhut.


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#105478 Prognose

Geschrieben von Alkaid am 05 August 2017 - 14:50

"... Die bestehenden EU-weiten Regelungen sehen Auszahlungsstopps für bis zu zwei Tage vor – sie betreffen allerdings nicht Spar- und Girokonten, sondern nur andere Formen von Konten und Auszahlungen. ..."

So wie ich das herauslese, hat man immer noch Zugang zu seinem Spar- und Girokonto. Ist also vorerst nicht ganz so tragisch wie der Titel das vermuten lässt. Dennoch gehts schon in die Richtung "wir haben alle Macht über euer Vermögen" seitens der Banken.

Jedenfalls sieht man wieder, dass Banken und Staat mehr Verfügungsgewalt über das Bankkonto haben als man selbst. Auf dem Bankkonto habe ich nur einen kleinen Teil meines Vermögens. Wer denen traut, der soll sein Geld meinetwegen denen anvertrauen aber ich würde das nicht tun. Mein Bitcoinkonto friert mir jedenfalls keiner dieser Edelmitmenschen ein.

Ich jedenfalls mache so viele Leute auf Kryptowährungen aufmerksam wie es geht. Ich helfe ihnen bei der Einrichtung der Software, der Erstellung eines Kontos bei eriner Börse und helfe denen dann auch danach weiter. Ich kann mich vor Interessenten schon gar nicht mehr retten und es ist auch einige Arbeit. Ich verlange dafür Null Cents denn ich mache das aus Überzeugung.

Wenn ich sowas lese wie diese News oder das ständige Heckmeck von Bargeldabschaffung usw. platzt mir ständig der Kragen. 


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#105047 Prognose

Geschrieben von Vidar33 am 03 August 2017 - 15:52

Bin hier bei mir im Dorf, im Schwimmbad. Rede mit einem Freund über Bitcoin und so.

Gleich neben uns sitzt eine junge Dame. Sie entschuldigt sich und fragt, ob dieses BCH worüber wir gerade gesprochen haben, auch gilt für Leute die weniger als einen ganzen BTC hatten am 01.08 Weil sie hat nähmlich ein bisschen Bitcoin gekauft, etwa 1 Jahr her.

​Klare Sache: Bitcoin ist die Zukunft.

​:-)

 


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#86111 Vorübergehende Warnung an bitcoin.de ExpressVerkäufer!

Geschrieben von Serpens66 am 11 Januar 2017 - 04:31

Hallo Oliver und Mitleser,

ich habe den Fall ja bereits soweit mir rechtlich erlaubt geschildert, hier nochmal kurz zusammengefasst:
Irgendein Fehler ist bei Fidor passiert, weshalb das Geld für unsere Verkäufe nicht gutgeschrieben wurde, aber die Bitcoins an den User btc-spzeial übergeben wurden.

Und anstatt dass wir das Geld direkt von Fidor nachgezahlt bekommen, werden wir um Geduld gebeten, bis iwelche behördlichen Ermittlungen fertig sind und wir sollen das Geld von btc-spzezial einfordern.

(dass iwelche Ermittlungen laufen hat Oliver ja bereits öffentlich geschrieben, weshalb ich diese Info weiterverwenden darf)
In der Zwischenzeit bekommen wir keinerlei Entschädigung und auch nur absolut miserable Kommunikation, wobei Oliver sich ja immerhin persönlich meldet und angeblich alles in seiner Macht stehende tut, was allerdings leider wenig hilfreich ist.

Es ist uns und auch für unseren Fall egal, welche Ermittlungen da noch laufen oder nicht laufen.
Fakt ist, dass die AGB von bitcoin.de + Fidor die Zahlung garantiert. Warum auch immer, ist gab es aber keine Zahlung.
Deshalb wollen wir unser Geld unverzüglich von bitcoin.de/Fidor gemäß der AGB erhalten.
Wie fjvbit schon richtig schreibt, ist die einfachste und auch sinnvollste Lösung, dass wir das Geld von bitcoin.de/Fidor erhalten und diese sich um den Rest kümmern, wie sich das Geld von btc-spezial wiederzuholen.

 

 

6.) Alle betroffenen Kunden sind über den weiteren Gang der Dinge informiert. Dass wir aktuell keine neuen Informationen haben und weitergeben können ist auch für uns unbefriedigend, aber aktuell leider nicht zu ändern.

Eigentlich kann man das nicht informiert nennen. Alles was uns gesagt wird ist, dass wir anzeigen und abwarten müssen. Aber das möchten wir eben nicht. Unser Fall ist eindeutig und hat im Prinzip nichts mit btc-spezial oder iwelchen Behörden zu tun. Es ist einfach nur ein Fehler bei bitcoin.de/Fidor passiert, Punkt. Deshalb sehen wir nicht ein, irgendwelche monatelangen Ermittlungen abzuwarten, um dann vielleicht einen unbekannten Anteil des Geldes zu erhalten. Wir möchten für euren Fehler nicht geradestehen.

 

 

5.) Wie gesagt handelt es sich hier um einen Einzelfall mit einem einzigen Kunden, der für die betroffenen Handelspartner dieses einen Kunden zugegebener Maßen höchst ärgerlich ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass seit der Einführung des Express-Handels vor gut 2 Jahren mittlerweile mehr als 500.000 Trades erfolgreich durchgeführt wurden, was einer Quote von 99,99998% entspricht. Mit anderen Worten: auf 50.000 erfolgreiche Trades kommt ein temporär (!) problematischer Trade. Nicht, dass wir uns hier falsch verstehen: auch unsere Erwartung liegt bei 100% und wir werden alles dafür tun, dass so ein Problem in Zukunft im Vorfeld abgefangen werden kann und auch der aktuelle Fall am Ende für alle Beteiligten zufriedenstellend gelöst wird.

 

Der Imageschaden ensteht euch ja auch nicht, weil ihr 0.00001% Fehlerrate habt, sondern dadurch, wie ihr damit umgeht.
Auch hier schrieb fjvbit völlig korrekt, dass es bei so wenig Betroffenden doch kein Problem sein sollte, das Geld vorzustrecken. Ihr macht euch absolut unnötig euren Ruf kaputt.
Wir erwarten nur die Erfüllung eurer eigenen AGBs.
Es geht ja nicht nur um das Geld an sich, sondern auch um in der Summe sehr hohe Gewinne die uns durch die Lappen gehen, da wir nicht mit ausreichend Kapital traden können in dieser besonders lukrativen Phase. Ja ein Trader kann mit Volatilität seine Gewinne machen und die war in dem letzten Monat sehr hoch wie ihr sicher gemerkt habt. "Zufriedenstellend" gelöst hieße also auch eine Entschädigung für entgangenge Gewinne. Aber ich bezweifle, dass wir jemals eine angemessene Entschädigung dafür bekommen werden. Doch dieses ganze Debakel um Gewinne hätte man sich sparen können, wenn wir gleich den Schaden ersetzt bekommen hätten, bzw ihr könnt es in Grenzen halten, wenn wir jetzt endlich das Geld bekommen.

Ja bitcoin.de ist nicht direkt verantwortlich für Geld, sondern Fidor ist es. Aber Fidor schaltet auf taub.
Wir erwarten, dass ihr als Partner der Fidorbank den Fall mit ihnen besprecht und für die Zahlung des Geldes gemäß der AGB sorgt (ihr könnt euch den vorübergehend entstehenden Schaden ja teilen, bis ihr das Geld von btc-spzeial zurückbekommt).

Warum ist diese Vorgehensweise für euch so unmöglich, dass ihr eher hohen Imageschaden in Kauf nehmt und wichtige Kunden verliert?


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#47005 Prognose

Geschrieben von Eddi am 01 Oktober 2014 - 00:06

Da meine Schneekugel frisch gereinigt wurde, wage ich mal zu prognostizieren, dass wir den Boden so ziemlich erreicht haben, vielleicht noch ein bisschen runter, aber nicht auf dreihundert Dollar.

 

Die HashRate geht zurück. Das heißt, der Strom kann nicht mehr bezahlt werden und es gibt auch keine weiteren Coins mehr zum Verkaufen. Alles was gemint wird, kommt unter die Leute. Zu dem jetzigen Preis werden alle neuen Bitcoins gekauft. Die Inflation hat ein Ende. Was allerdings jederzeit passieren kann, ist, dass wieder ein Big Player einsteigt und der Kurs bleibt trotzdem kleben, wie bei Dell und vor kurzem die leichte PayPalZuckung. Sowas führt sofort zur Anlegerenttäuschung und Verkäufen.

 

Aber die ständige Zunahme von Akzeptanzen und zunehmende Verwendung als Zahlungsmittel wird sich irgendwann bemerkbar machen. Wenn viele Bitcoins im Handel unterwegs sind - wie auch immer - werden das die Anleger honorieren. Wenn nicht früher, dann später. Die Verwendung als Zahlungsmittel gibt Bitcoin seinen Wert. Wenn die Anleger die Verwendung nicht honorieren und der Kurs fällt, obwohl die Wirtschaft wächst, ist Bitcoin irgendwann mal deutlich unterbewertet. Je länger die Stimmung mies ist, um so heftiger kracht es hinterher.

 

Die Regulierung in NewYork schwebt mal wieder über allem. Ist jetzt wohl für Ende Oktober angekündigt und dauert bestimmt bis Ende des Jahres. In Europa warten die Anleger auf das Ende der Mehrwertsteuer für Bitcoin. Davon ist allerdings auszugehen. Eine Mehrwertsteuer würde das Ende als Zahlungsmittel bedeuten und das würde Bitcoin völlig wertlos machen.

 

Die Regulierung in NY geht ja auch nicht so wie Supernitendo Lawsky sich das gedacht hat. NewYork wäre tot für den Bitcoin gewesen. Alle Firmen hätten das Weite gesucht und NewYorker IP-Adressen wären bei allen Bitcoinfirmen auf der ganzen Welt gesperrt worden.

 

Langfristig werden alle Schranken für die Verwendung des Bitcoins als Zahlungsmittel und damit auch alle Handelsschranken fallen. Die Bitcoins wandern in das Land, das die besten Bedingungen bietet. Je wertvoller Bitcoin wird, um so größer wird die Bereitschaft, den roten Teppich auszurollen. Geld macht, dass es in der Welt rund geht. Frei aus dem Englischen.


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#37804 Prognose

Geschrieben von drjazz am 15 Juni 2014 - 00:36

Ich versuche mal ein Soziogramm. Es gibt die Supertrader, die Unglückstrader und die Hodler.

 

Fangen wir mal mit dem Supertrader an. Er hat einfach den Durchblick. Er weiß, wie man Charts und Kerzen richtig deutet, ist durch das richtige Studium der Vergangenheit der Zukunft immer einen Schritt voraus. Das Geld purzelt ihm sozusagen in die Tasche.

 

Der Unglückstrader wäre auch gerne ein Supertrader, aber er ist es nicht. Er verwechselt Panik-Sell mit Stop-Loss, er betrachtet den Chart grundsätzlich immer in der falschen Zeitskala, so dass er mit Blick auf einen Langzeittrend sich von Kurzzeittrends Löcher in die Taschen reißen lässt und umgekehrt.

 

Und der Holder? Der schaut sich die Fundamentaldaten an, denk nach, analysiert, hört sich die Meinungen anderer in Foren an, gewichtet die Argumente und tätigt dann ein Investment. Er schaut dem Treiben gelassen zu, denn er weiß, irgendwann setzen sich die Fundamentaldaten durch. Und wenn es aus fundamentaler Sicht zunächst einmal in die falsche Richtung geht, dann freut er sich darauf, dass der Kurs danach umso nachhaltiger in die richtige Richtung geht.

 

Die Beziehung zwischen Supertrader und Unglückstrader gestaltet sich folgender Maßen: Das Geld, das der Supertrader "verdient", stammt meist vom Unglückstrader. Aber - statt sich beim Unglückstrader dafür zu bedanken - schaut der Supertrader verächtlich auf den Unglückstrader herab. Oder er tut so, denn er möchte ja den Unglückstrader provozieren, damit dieser sein Spiel noch möglichst lange finanziert. Besser noch: vielleicht lassen sich von den Zaungästen einige dazu motivieren, selbst einmal als Möchtegernsupertrader in den Ring zu steigen, um dann als unfreiwillige Geldgeber zu enden. Der Unglückstrader bewundert den Supertrader so lange, bis er das Spiel frustriert aufgibt. Die Schlauen geben früher auf, die weniger Schlauen später.

 

Die Beziehung zwischen dem Holder und dem Unglückstrader sieht folgender Maßen aus: zuerst nimmt der Unglückstrader den Hodler nicht richtig wahr. Neben dem strahlenden Supertrader wirkt er doch etwas naiv und träge. Der Hodler nimmt den Unglückstrader durchaus wahr und manchmal gelingt es jenem, diesen von weiteren Dummheiten abzuhalten. Die Beziehung kennt wechselseitiges Mitleid. Und wenn weniger edle Gefühle beteiligt sind, dann lacht natürlich der am besten, der zuletzt lacht.

 

Schillernd ist die Beziehung zwischen Supertrader und Hodler. Sind sich doch beide ihres Weges sicher. Die Tatsache, dass der Hodler die Beute des Supertraders gelegentlich warnt, wirft einen Schatten auf diese Zweierbeziehung. Auch die Tatsache, dass der Hodler seine Bewunderung für den Supertrader dadurch ausbalanciert, in dem er kritisch hinterfragt, ob sich hinter dem Supertrader nicht doch nur ein Mensch aus Fleisch und Blut verbirgt, der immer etwas erfolgreicher darstellt als er wirklich ist, sei es aus habitueller Selbsttäuschung oder zum Zwecke der Bauernfängerei. Als Nachtrag wäre noch darauf hinzuweisen, dass auch der Supertrader den Hodler braucht, da ohne Hodler überhaupt keine vernünftigen Kurse an der Börse zustande kämen. Warum habe ich nur den Eindruck, dass der Supertrader das nicht würdigen will? Empfindet er es als Kränkung, dass jemand genau das Spiel, das er so gut kann, nicht mitspielen will?


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#103138 Statement von Bitcoin.de zu "Bitcoin Cash"

Geschrieben von Manfred Wetzel am 25 Juli 2017 - 15:40

+++ Statement von Bitcoin.de +++

 

Zusammenfassung
Wir sind zuversichtlich, dass das anstehende SegWit-Update erfolgreich durchgeführt wird. Einige Akteure in der Bitcoin-Community beabsichtigen jedoch, ein eigenes Update auf den Bitcoin anzuwenden, das eine neue - von ihren Initiatoren "Bitcoin Cash" genannte - virtuelle Währung erschaffen wird. Die Kontostände werden dabei 1:1 gespiegelt: Kunden mit einem Guthaben von beispielsweise 100 Bitcoin werden ein zusätzliches Guthaben von 100 “Bitcoin Cash” erhalten. Bitcoin.de wird Maßnahmen ergreifen, seinen Kunden diese neue virtuelle Währung zur Verfügung zu stellen. Auszahlungen der neuen virtuellen Währung werden jedoch nicht sofort auf Bitcoin.de zur Verfügung stehen können. Am 1. August wird es auf Bitcoin.de im Zuge von Systemanpassungen zu einer vorübergehenden Aussetzung der Ein- und Auszahlungen von Bitcoins kommen. Der Handel von Bitcoins ist von dieser Maßnahme nicht bzw. nur sehr kurzfristig betroffen. Detaillierte Informationen finden Sie im folgenden Text.
 
Hintergrund
Die Einführung des sogenannten SegWit-Updates gemäß des Bitcoin Improvement Proposals 141 (BIP141 in Verbindung mit BIP91 und BIP148) steht bevor. Wir sind zuversichtlich, dass die Akteure des Bitcoin-Ökosystems verantwortungsvoll handeln und keinen sogenannten Fork zulassen werden. Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass hinter dem SegWit-Update ein starker Konsens der Bitcoin-Community steht, sodass ein Fork zunehmend unwahrscheinlicher erscheint.
 
Einige Akteure beabsichtigen jedoch zum 01.08.2017 14:20 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit  (MESZ / GMT +2), ein eigenes Update auf den Bitcoin anzuwenden, wodurch auf Grundlage der Bitcoin-Blockchain eine neue virtuelle Währung entsteht, die von den Initiatoren als "Bitcoin Cash" bezeichnet wird.
 
Vereinfacht gesagt, entstehen dabei zwei zueinander inkompatible Versionen von Bitcoin. Zunächst wären "alte Bitcoin” jedoch auf beiden Blockchains gültig. Das bedeutet, dass bspw. 100 “alte Bitcoin" ab dem 01. August 2017 14:20 Uhr sowohl 100 Bitcoin als auch 100 “Bitcoin Cash” darstellen. Bitcoin.de wird Maßnahmen ergreifen, um seinen Kunden das Guthaben beider Versionen zur Verfügung zu stellen. Bitte beachten Sie, dass der Schutz der Bitcoins unserer Kunden unserer oberstes Ziel darstellt und Maßnahmen zur Sicherung von “Bitcoin Cash” nur umgesetzt werden können, soweit dieses Ziel dabei nicht gefährdet wird.
 
Im Zuge der Anpassung unserer Systeme wird Bitcoin.de am 1. August voraussichtlich von 14:15 Uhr bis ca. 14:45 Uhr nicht erreichbar sein.
 
Außerdem werden Ein- und Auszahlungen voraussichtlich ab 12:00 Uhr aus technischen Gründen nicht mehr verarbeitet.
 
Hinsichtlich des sog. "Replay-Schutzes" der "Bitcoin Cash" zugrundeliegenden Software bestehen trotz des nahenden Starttermins bei den Initiatoren offene Fragen, die von diesen derzeit noch diskutiert werden. Je nach technischer Ausgestaltung des "Replay-Schutzes", muss auf Bitcoin.de eine entsprechende Trennung der “alten Bitcoin” in die beiden Bitcoin-Versionen durchgeführt werden, um zu verhindern, dass das Vermögen unserer Kunden durch sogenannte “Replay-Attacken” zu Schaden kommt. Die Trennung der Guthaben sowie die Zeit für die Umstellung unseres Systems kann einige Zeit in Anspruch nehmen, die von der o.g. Funktionalität der "Bitcoin Cash"-Software abhängt. Wir werden Sie am 1. August auf Bitcoin.de sowie über Twitter und Facebook zeitnah informieren, wie lange die Ein- und Auszahlungen ausgesetzt werden.
 
Ihr Guthaben
Ihr Gesamtguthaben an Bitcoins vom 01.08.2017 um 14:20 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) wird Ihnen einige Zeit später als “Gesamtguthaben Bitcoin” und “Gesamtguthaben Bitcoin Cash” ausgewiesen.
 
Explizit nicht zum Gesamtguthaben an Bitcoins gehört Ihr unbestätigtes Guthaben. Dies sind Bitcoin-Einzahlungen, die zum Zeitpunkt vor dem Aussetzen der Einzahlungen auf Bitcoin.de keine 6 Bestätigungen besitzen. Bitte beachten Sie, dass hierfür allein die Zählung der Bestätigungen von Bitcoin.de maßgeblich ist und diese von den Angaben anderer Dienstleister abweichen kann. 
 
Um einen finanziellen Verlust durch eine sehr stark verzögerte Gutschrift von “Bitcoin Cash” beispielsweise aufgrund von verzögerten Transaktionen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, Ihre Bitcoin-Einzahlung entweder einige Tage vor dem 1. August 2017 auszuführen oder mit den Bitcoin-Einzahlungen zu warten und die Trennung von Bitcoin und “Bitcoin Cash” selbst durchzuführen (Bitte haben Sie Verständnis, dass wir dafür keine Hilfestellung anbieten können).
 
Handel von “Bitcoin” 
Alle Kaufverträge, die vor dem 01.08.2017 14:20 Uhr auf dem Bitcoin.de Marktplatz eingeleitet, aber zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden, wirken sich gleichermaßen auf die Bitcoin- und "Bitcoin Cash"-Guthaben von Käufer und Verkäufer aus.
 
Ein Käufer, der nach dem 01.08.2017 14:20 Uhr auf dem Marktplatz Bitcoin erwirbt, erhält auch nur Bitcoin gutgeschrieben. Bei Verkaufsangeboten, die vor dem 01.08.2017 14:20 Uhr auf dem Bitcoin.de Marktplatz eingestellt und nach diesem Zeitpunkt angenommen werden, verbleiben die “Bitcoin Cash” bei dem Verkäufer und gehen nicht auf den Käufer über.
 
Auszahlungen von “Bitcoin Cash”
Die ausgewiesenen “Bitcoin Cash” stehen dem Kunden nicht sofort zur Auszahlung bereit. Aus technischen Gründen wird Bitcoin.de die Auszahlungen von “Bitcoin Cash” voraussichtlich erst im Laufe des Augusts ermöglichen. Wichtig: Möchten Sie sofort nach dem 01.08.2017 über “Bitcoin Cash” verfügen, sollten Sie Ihre Bitcoins vor dem 31. Juli 2017 von Bitcoin.de an Ihr eigenes Wallet auszahlen und die Trennung von Bitcoin und “Bitcoin Cash” selbst durchführen.
 
Einzahlungen von “Bitcoin Cash”
Voraussichtlich im Laufe des Augusts wird sich entscheiden, ob unsere Kunden auch Einzahlungen von “Bitcoin Cash” tätigen können. Hierfür würden wir unseren Kunden neue, separate “Bitcoin Cash”-Einzahladressen auf Bitcoin.de zur Verfügung stellen.  Wichtig: Überweisen Sie keine “Bitcoin Cash” an Ihre Bitcoin-Einzahladressen auf Bitcoin.de, da diese nicht verarbeitet, also Ihnen nicht gutgeschrieben werden.
 
Handel von “Bitcoin Cash”
Voraussichtlich im Laufe des Augusts wird sich entscheiden, ob und wann auf Bitcoin.de ein Handel für “Bitcoin Cash” angeboten wird.
 
Vorbehalt
Bitte beachten Sie, dass die aktuellen Ereignisse sehr kurzfristig von den "Bitcoin Cash" Initiatoren angekündigt wurden. Auch technische Änderungen scheinen zum Teil recht kurzfristig von den Initiatoren umgesetzt worden zu sein bzw. werden von den Initiatoren zum Teil immer noch diskutiert. Aus diesem Grund können wir die oben angekündigten Maßnahmen und Ablaufplanungen nicht gewährleisten. Diese spiegeln lediglich einen vorläufigen Stand wider und können jederzeit verworfen oder geändert werden. In diesem Fall informieren wir Sie zeitnah in diesem Thread. Bitcoin.de übernimmt darüber hinaus keinerlei Verantwortung für von uns nicht beeinflussbare Umstände, die zu einem Verlust von "Bitcoin Cash" führen können.  

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#98314 Prognose

Geschrieben von derfremde am 22 Juni 2017 - 12:14

Vielleicht hilft ja auch beten ;-)

 

bitcoin unser
der du bist im wallet,
dein ath komme
deine Transaktionen geschehen
wie vom exchange so auch vom wallet
unsere täglich blöcke gib uns heute
und vergib uns unseren verkauf
wie wir auch vergeben unseren käufern
und führe uns nicht in altcoins
sondern erlöse uns von ripple
Denn Dein ist die blockchain
der miner und die hashes in Ewigkeit
bitcoin


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#85679 Prognose

Geschrieben von ngt am 04 Januar 2017 - 23:03

 

@alle: Ich hätte da noch eine grundsätzliche Frage: Immer wieder liest man, die Gründung neuer ETF und ähnlicher Spekulations- und Anlagekonstruktionen könnte den Preis des Bitcoin nochmals ordentlich pushen, da der Bitcoin hierüber dem Mainstream zugänglicher werden würde.

 

Aber durch das halten von ETF Anteilen oder ähnlichem, habe ich ja gerade keine Bitcoins erworben und damit auch keinen Einfluss auf den Preis des Bitcoins genommen. Der ETF folgt ja nur dem Preisindex des Bitcoins, rennt ihm also nach, aber eine Beeinflussung des Preises (nach oben) kann doch nur durch direktes Handeln mit Bitcoins  erreicht werden. Damit hätte also eine ETF-Gründung (bspw. von den Winklevoss Zwillingen) keinen Einfluss auf den Bitcoinpreis. Oder unterliege ich einem fundamentalen Denkfehler?

 

Ein ETF muss eine ausreichende Anzahl an Bitcoins halten, so dass alle verkauften Anteile durch eine entsprechende Anzahl von Bitcoins gedeckt sind - analog zu einem Aktien-ETF.

 

Nun ist es so, dass die Winklevoss-Zwillinge bereits eine sehr beträchtliche Anzahl von Bitcoins besitzen, die sie in den ETF einbringen können - die Rede ist von etwa 110.000.

Solange die Anzahl der verkauften ETF-Anteile unter diesem Wert bleibt, hast du recht - dann gibt es keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Markt.

 

Sobald bei dem ETF jedoch mehr als 110.000 Anteile nachgefragt werden, müssen Bitcoins entsprechend auf dem freien Markt nachgekauft werden, und das treibt dann den Preis nach oben.

 

Übrigens gibt es vorher auch schon einen indirekten Effekt: Je mehr Anteile der ETF aus seinem Grundstock verkauft, desto geringer wird die Gefahr, dass die Winklevii ihre Bitcoins selbst auf den Markt werfen, dieses Damoklesschwert wird also immer kleiner. 

 

Ich persönlich gehe davon aus, dass ein ETF eine massive Auswirkung auf den Markt hätte, die der aktuellen Rallye mindestens vergleichbar ist.

 

Gründe dafür sind:

 - Die meisten Fonds dürfen nur in börsengehandelte Finanzinstrumente investieren und keinesfalls Bitcoins direkt halten

   Mit einem ETF würde von dieser Seite eine riesige Nachfrage einsetzen.

 - Den meisten Privatanlegern ist der direkte Kauf von Bitcoins suspekt, weil sie nicht genau verstehen, was da passiert.
   Können sie einfach Fondsanteile bei ihrer Bank ordern, ist eine große Einstiegshürde beseitigt.

 - In den USA können börsengehandelte Papiere steuerbegünstigt als Altersvorsorge erworben werden.
   Das verbilligt einen Kauf um rund 30% - das ist eine massive Subvention, die mit dem direkten Kauf von Bitcoins nicht

   zugänglich ist.


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#79066 Fundamentaldaten bezüglich Bitcoin

Geschrieben von ngt am 23 Mai 2016 - 01:07

In nicht allzu langer Zeit werden die ersten Lightning-Netzwerke verfügbar sein.

Eine erste Implementierung der Firma Blockchain (blockchain.info), das sogenannte Thunder Network, gibt es inzwischen als Alpha-Release.

 

Wer wissen will, wie ein Lightning-Netzwerk technisch funktioniert, kann sich in diesem lesenwerten Artikel im Bitcoin-Blog von Christoph Bergmann informieren.

 

In diesem Beitrag will ich erörtern, wie Lightning-Netzwerke möglicherweise künftig genutzt werden und was das für den Bitcoin bedeutet.

 

Die Grundidee des Lightning-Netzwerks besteht darin, sogenannte Zahlungskanäle (Payment Channels) zwischen solchen Partnern einzurichten, die öfter Zahlungsvorgänge untereinander abwickeln.
Ein Zahlungskanal wird dann von einem Partner mit einer gewissen Summe (z.B. 50 mBTC) „aufgeladen“. Eine Zahlung an den anderen Partner kann dann aus diesem Grundstock augenblicklich beglichen werden, ohne dass dazu sofort eine Transaktion in der Bitcoin-Blockchain erzeugt werden muss.

 

Beispielsweise könnte ich einen Zahlungskanal mit Amazon einrichten, wenn ich dort öfter einkaufe – einmal muss ich den Kanal aufladen und kann daraus dann die nächsten Käufe bestreiten.

 

Bei näherem Hinsehen wird allerdings sofort deutlich, dass dieses Anwendungsbeispiel wenig sinnvoll ist. Wenn ich nur drei oder viermal im Jahr bei Amazon kaufe, will ich nicht diese Transaktionen im Voraus finanzieren, zumal ich nicht weiß, welche Summen denn überhaupt benötigt werden.
Außerdem werde ich voraussichtlich auch bei anderen Händlern shoppen. Eins ist dabei sicher: Ich habe garantiert keine Lust, Dutzende Zahlungskanäle im Voraus auf Verdacht einzurichten und vorzufinanzieren.

 

Gibt es denn dann überhaupt vernünftige Anwendungen für Lightning-Netzwerke?

Ich denke ja.

 

Dabei stelle ich mir folgendes Szenario vor:

 

 

3vgEuWE.png

 

 

In diesem Diagramm gibt es drei Gruppen von Nutzern:

  1. Sehr viele Kunden
  2. Sehr wenige Zahlungsabwickler
  3. Viele Händler (für physische Waren, vor allem für digitale Waren und Dienstleistungen)

Als Kunde richte ich Zahlungskanäle zu einem oder höchstens zwei Zahlungsabwicklern ein.
Diese wiederum unterhalten Kanäle zu den meisten Händlern.

Wenn ich nun von einem der vielen Händler Leistungen beziehe, kann ich ich dabei einfach einen meiner Zahlungsdienstleister und den zwischen ihm und mir bestehenden Zahlungskanal angeben. Aus dessen Guthaben wird dann meine Rechnung beglichen.   

 

Die Zahlungsabwickler bündeln nun die Käufe vieler Kunden und senden nur noch gesammelte Zahlungen an die Händler. Siehe dazu folgende Diagramme:
 

 

qGtRbll.png

 

 

 

P6dk4kH.png

 

 

Wie beabsichtigt wird so die Anzahl der Transaktionen auf der Bitcoin-Blockchain verringert, sofern das Verhältnis von Transaktionen zum Aufladen von Zahlungskanälen gegenüber den eigentlichen Zahlungen klein ist.

Ein Problem besteht weiter: Ich möchte immer noch keine so großen Geldbeträge in meine (nun ganz wenigen) Zahlungskanäle investieren. Einen neuen Laptop für 500 € würde ich weiterhin per Überweisung oder Kreditkarte bezahlen wollen (wobei das zugegebenermaßen für jemand aus Nigeria oder Marokko vielleicht ganz anders aussieht).

 

Interessant wird es jedoch bei Mikrozahlungen – diese sind derzeit immer noch nicht wirtschaftlich abzuwickeln.

Vor allem für zahlreiche Medienseiten bleiben dadurch bisher als Finanzierungsquellen nur Abo-Modelle (z.B. Financial Times) oder - in immer stärkerem Maße aufdringliche - Werbung. Blockt man diese ab, wird man neuerdings in vielen Fällen von der Seite ausgeschlossen (z.B. Wired, Forbes, Bild).

 

Bestünde nun die Möglichkeit, über den Kanal bei einem Zahlungsdienstleister kleinere Beträge abzubuchen und damit den Zugang zu einzelnen Artikeln oder tageweise zu ganzen Websites ohne nervige Werbung freizuschalten, wäre sowohl den Lesern als auch den Seitenbetreibern geholfen.

Vor allem aus Sicht der Privatnutzer könnte damit auf einen Schlag der Zugang zu einer großen Zahl von Medien- und Service-Seiten in fairer Weise geregelt werden.

 

Ich glaube, dass dort die große Chance der Lightning-Netzwerke liegt.

Allerdings entsteht in diesem Szenario wieder eine starke Zentralisierung über die Zahlungsabwickler als Mittelsmänner.

Sehr positiv für den Bitcoin-Kurs wäre hingegen die Bindung von Bitcoins in den vielen Zahlungskanälen - und dass dabei zahlreiche neue Bitcoin-Nutzer an Bord kämen.


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#65103 Bitcoin hält auf Flohmarkt in Sachsen / S.Anhalt Einzug

Geschrieben von matthiasftl am 21 Juni 2015 - 17:33

So liebe Freunde,

 

der Tag war lang, aber aus meiner Sicht sehr erfolgreich. Zum einen wie unser Stand so aussah, sehr ihr hier auf diesem Foto: http://www.directupl...2fggqd4_jpg.htm

 

Zum einen jedoch gleich vorab. Es wurde von keinem der Käufer mit Bitcoins bezahlt!

 

Was jedoch viel wichtiger ist und wie ich finde was den eigentlichen Erfolg brachte, war, dass insgesamt 16 Menschen / Paare auf den Bitcoin aufmerksam gemacht wurden und das Wort "BITCOIN" in den Gesprächen vorkam.

 

Die Hälfte ungefährt wusste nicht was Bitcoins sind, waren jedoch interessiert zu erfahren was das ist und auch nicht abgeneigt dadurch und es erntete eine Ohhh, Ahhhh, also schonmal positiv. Ein Interessent verglich es mit Paypal und bleibt lieber bei Paypal. Ok.

 

Die andere Hälfte hatte bereits schonmal was davon gehört, bzw. bei Paaren wusste der Mann was es ist, erklärte es seiner Frau und die meinte dann auch, "Ahh, ja, hab ich schonmal von gehört."

 

2 Personen fragten wie ich denn das mache auf dem Flohmarkt die Bitcoins zu erhalten. Ich zückte mein Händy und zeigte es denen, erklärte die App von BitPay sowie den Bitcoin Core ohne in Euro zu wechseln.

 

Am besten jedoch beschrieb es einer der vorbei ging und meinte "Oh, Bitcoin, siehst du, sehr innovativ, das dies hier jemanden anbietet!". Klasse dachte ich mir.

 

Mit den Ordnern kam ich ebenfalls ins Gespräch als die Standgebühr kassiert wurde und auch da erntete ich Lob und großes Staunen. Man wusste bereits vom Bitcoin und wollte sogar die Standgebühr (lächelnd) in Bitcoin haben, was jedoch beim Preis von 0,5 - 1 BTC als Standgeühr wohl zu hoch war. Jedoch wünschte man uns viel Glück dabei.

 

Also, alles im Allen ein voller Erfolg was Aufklärung und Bereitschaft anbetraf.

 

Ich kann heute sehr zufrieden sein, 16 Menschen / Paare wieder dafür eventuell begeistert zu haben, bzw. falls es mal zum Mainstream kommen sollte daran zu erinnern, ja Mensch, da war doch mal was auf dem Flohmarkt.....


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#51874 Prognose

Geschrieben von Gärtner am 24 November 2014 - 19:32

@all:

 

natürlich kann ich damit leben weil ich die strategie nicht anwende - mir geht es auch nicht darum fjv zu bekehren sondern darum dass stille mitleser sich es gut überlegen sollten es fjv gleich zu tun - hier im forum schreiben eh nur ne handvoll leute - . . . . . . . . . . . .  :)

 

Hier meldet sich ein sog. "stiller Mitleser". Ich verstehe so langsam die beiden Positionen ( fjvbit & boardfreak ) ich kann beide nachvollziehen. Ich lese beide sehr gerne, da ich keinen rechten Plan habe bin ich von beiden Postitionen sehr angetan. Ich wünschte mir so präzise vorgehen zu können wie boardfreak, ich finde aber auch fjvbit seine Position sehr verständlich und "in Ordnung".

 

Vor allem seid Ihr, außer einer Hand voll anderer, die einzigen hier die "Leben in die Bude" bringen -> D A N K E!

 

Ein Wort zum fallenden Messer.

Im Moment sieht ehr so aus, als wäre das Messer aufgeschlagen. Ich denke das Tief haben wir dieses Jahr gesehen.

 

Da ich "keine Ahnung habe" kann ich mich da nur hoffnungsvoll anschließen. Ich denke auch, schlimmer wird`s nimmer dieses Jahr.

 

@Kurs: Wo willst du hin?

 

ich richte mich nach niemanden sondern hole mir höchstens denkanstöße - wenn x leute kommentarlos auf den like button klicken wenn fjv alle 2 wochen schreibt dass er gekauft hat dann wird das forum die vielleicht 3 kritischen leuts die hier verblieben sind auch verkraften - außerdem bin ich doch auch bullisch beim bitcoin - sonst würde ich nicht seit monaten mit den hufe scharren um wieder ins boot einzusteigen wenn ich den zeitpunkt für richtig erachte - in diesem sinne: gruppenkuscheln ist trotzdem langweilig :)

 

@boardfreak: Das finde ich aber auch ( wird das forum die vielleicht 3 kritischen leuts die hier verblieben sind auch verkraften )!

 

--

 

Ich bedanke mich bei ALLEN die hier mitschreiben für die Denkanstöße die ich hier bekomme! :rolleyes:


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#36847 Zankereien und Trollereien

Geschrieben von Christoph Bergmann am 04 Juni 2014 - 17:13

HALLO AN ALLE!

Bitte mal jeder drei mal durchatmen und beim nächsten Mal die Beiträge durchlesen, bevor ihr sie postet.

 

Die Seite hier wurde gemeldet, und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, und so wie sich manche (gell wochenumfrage:) hier äußern, verstehe ich auch nicht, was geschrieben wurde und worum es geht. Außer dass es mit Chartanalysen nichts mehr zu tun hat. Von daher bitte eure Beiträge nochmal durchlesen, bevor ihr auf "post" klickt. Sind sie verständlich? Sind sie höflich?

 

Ach ja: Links zu brokervorschlag werden von nun an entfernt, sofern es keinen trifftigen Grund gibt, sie zu setzen. Ich denke, jeder kennt diese Seite mittlerweile, und ich würde mich wundern, wenn du, Wochenumfrage, mit deinem Auftreten auch nur einen einzigen halben Kunden angezogen hast. 

 

Danke.


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#111296 Prognose

Geschrieben von SkaliertDoch am 04 September 2017 - 20:29

Ich weiß, dass das jetzt unfassbar arrogant klingt, aber trotzdem hau ich es mal raus:

 

Den Kursverlauf (insbesondere die Korrekturen) kann man ganz gut an der Anzahl der Forumsneulinge erkennen, die sich ihren Beiträgen so richtig Präsenz zeigen und Mitreden, wie die Großen (oder es versuchen).

Je mehr von denen, desto näher die Korrektur. Ich freue mich über jedes neue Gesicht im Forum, denn das zeigt, dass die Szene lebt. Aber bei einigen der letzten Beiträge, kam mir der Gedanke, dass es mal wieder Zeit für ein neues Vietnam ist. Und siehe da, hier ist es schon. :D

 

Und jetzt werden hier die steilsten Thesen über die Zukunft des Bitcoin, der Kryptowährungen insgesamt und die der Finanzwelt noch gesamter rausgehauen... Reglemtierung wird mit Verbot gleichgesetzt. Verbot von Kryptowährungen mit dem Verbot von ICOs (übrigens imho ne längst überfällige Maßnahme).

Leute, keine Panik: China strebt ne Regulierung an. Andere Staaten werden dem folgen. Überraschung? Nö. Ein Grund, an der Zukunft der Kryptowährungen zu zweifeln? Für mich überhaupt nicht. Wieso nicht? Gerade ein reglementierter Markt bietet die notwendige Rechtssicherheit für die Verbreitung und damit die Basis für die Akzeptant der Kryptowährungen auf breiter Front. Reglemtierung mag zwar der angeblichen Grundidee von Btc entgegenlaufen, ist aber absolut notwendig, um institutionelle Investoren in das Gebiet der Kryptowährungen zu bekommen.

 

Jetzt mal gaaanz ruhig und Kurs angucken, wo er hin läuft. Und immer dran denken: Juni gab es schonmal so ein Gemetzel und zwei Monate später nen neues ATH. :lol:


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#101397 Prognose

Geschrieben von Jokin am 13 Juli 2017 - 21:34

Allein schon der Titel: "12 Milliarden Dollar vernichtet" ... was fuer ein Bullshit. Immer wieder wird auch bei Boersenkurs-Schwankungen von "Geldvernichtung" gesprochen, aber irgendwie hab ich noch nie gelesen, dass "Geld entstanden" ist.

 

Allein im Mai duerften weit mehr als "12 Milliarden Dollar entstanden" sein.

 

Sowas zeigt doch schon wieder an welche Zielgruppe solche Artikel gerichtet sind, die sich dann denken: "Man gut, dass mein Geld im Sparstrumpf sicher vor Vernichtung ist".


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