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Steuerpflicht bei Benutzung von (Crypto)-Kreditkarten


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8 Antworten zu diesem Thema

#1 btc.crunch

btc.crunch

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Geschrieben: 02 Juli 2017 - 18:44

Mittlerweile gibt es einige Anbieter von Kreditkarten, welche mit Cryptocurrencies aufgeladen werden können; z.B. XAPO / Bitwala / TenX.

 

Wie schaut es hier mit der Steuerpflicht aus, wenn man die Cryptos nur zu dem Zweck erwirbt, das Wallet der verbundenen Karte damit aufzuladen und diese innerhalb eines Jahres für Kreditkartenzahlungen auszugeben? Im Hintergrund wird in Euro abgerechnet / umgewandelt. Sind diese Zahlungen zusätzlich steuerpflichtig, oder sind die Steuern mit der eh fälligen MwSt für das erworbene Produkt / Dienstleistung abgegolten?

 

Vielen Dank und Gruß,

 

btc.crunch



#2 boardfreak

boardfreak

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Geschrieben: 02 Juli 2017 - 18:57

was hat die mwst mit deiner einkommensteuer zu tun?



#3 btc.crunch

btc.crunch

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Geschrieben: 02 Juli 2017 - 19:39

Nix!

 

Aber die Beantwortung deiner Gegenfrage beantwortet nicht meine Frage... ;)

Also, kannst du die Frage beantworten? Vielen Dank!



#4 boardfreak

boardfreak

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Geschrieben: 02 Juli 2017 - 19:58

doch tut sie - und unter 1 jahr haltefrist gibts auch keine steuerfreiheit sofern über 600 tacken


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#5 btc.crunch

btc.crunch

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Geschrieben: 02 Juli 2017 - 20:04

Dann ergibt die Nutzung einer solchen Karte keinen Sinn. Sei denn, man lädt sie nur mit alten Coins auf und legt sich die neuen für ein Jahr in ein anderes Wallet.
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#6 boardfreak

boardfreak

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Geschrieben: 02 Juli 2017 - 20:19

über sinn lässt sich streiten - zb frage ich mich immer warum diesen umweg überhaupt geht - der kostet nur gebühren und schlechte wechselkurse -  interessanter::barclays new visa+maestro, advanzia master, dkb visa, santander 1plus, ...


Bearbeitet von boardfreak, 02 Juli 2017 - 20:51,


#7 Sockenbart

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Geschrieben: 03 Juli 2017 - 19:44

ich hab bei TenX damals vor dem ICO nachgefragt wie sie sich da mit dem versteuern vorstellen, da das meiner meinung nach der knackpunkt an der geschichte ist....

 

die Antwort war sowas wie: "wir kenne die lokalen steuergesetze nicht"

was meiner meinung nach nonsens ist, da die deutschsprachige mitarbeiter und support haben. also mit anderen worten "we dont care!"

 

mögliche anwendung wäre imho: karte aufladen -> ein jahr warten -> shoppen wenn der kurs gut steht!


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>>> BTFD and NO FOMO !!! <<<

bei Rechtschreibfehlern bitte umgehend an meine Sekretärin wenden: https://www.youtube....h?v=wZZ7oFKsKzY


#8 Gwadro

Gwadro

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Geschrieben: 16 Juli 2017 - 18:39

Ich habe mir auch schon den Kopf darüber zerbrochen. Mein Standpunkt / Wissensstand ist folgender:

 

Wenn man Coins auf der Debit (TenX in meinem Fall) im Wallet liegen hat und damit bezahlt, dann kommt es in diesem Moment zu einem Veräußerungsgeschäft. Den eventuellen Gewinn musst man versteuern. Einen Verlust kann man Gegenrechnen. 

Zur Zeit nutze ich CoinTracking.info mit den dortigen Steuer-Report für jede Transaktionen zwischen Börsen, oder für Käufe von Coins. Ich habe mir eine Theorie zusammen gebaut, die aber noch mit einem Steuerberater besprochen werden muss.

Theorie derzeit: Bitcoin kaufen, auf die TenX-Wallet und frühestens in einem Jahr ausgeben.

Also 500€ in BTC tauschen und in einem Jahr steuerfrei ausgeben. Danach beginnt das FIFO-Prinzip wenn man dann jeden Monat 200€ in BTC dazu packt.


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#9 Jokin

Jokin

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Geschrieben: 17 Juli 2017 - 17:11


Theorie derzeit: Bitcoin kaufen, auf die TenX-Wallet und frühestens in einem Jahr ausgeben.

Also 500€ in BTC tauschen und in einem Jahr steuerfrei ausgeben. Danach beginnt das FIFO-Prinzip wenn man dann jeden Monat 200€ in BTC dazu packt.

Dazu musst Du aber "jetzt" 500 Euro in BTC schieben und ab sofort jeden Monat 500 Euro in BTC.

 

Nur so kannst Du dann in 12 Monaten jeden Monat ueber die Menge an BTC verfuegen, die Du vor 12 Monaten aufgeladen hast.

 

Je nach Wechselkurs kann das bei einer Kurssteigerung mal mehr als 500 Euro wert sein und bei Kursverlusten gegenueber vor 12 Monaten auch mal weniger.

 

Aber nur auf diese Art und Weise kannst Du die Coins steuerfrei ueber die Kreditkarte ausgeben.

 

(logischerweise kann bei Kursverlusten auch vorher schon steuerfrei geshoppt werden ... aber das macht die Steuerermittlung nur unnoetig kompliziert)


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